Innovative Hundebadeplätze: das Weinfass

 


Bevor ihr jetzt den Tierschutz rufen wollt – bitte weiterlesen! Ich hab ja schon oft Fotos von Henri beim Baden gezeigt. Er schwimmt ja leidenschaftlich. Neben dem Segel-, Elektroboot oder Ruderboot – im See, im Fluss, im Meer – auch in Schwimmteichen und Pools – so schnell kann man gar nicht schauen und er ist schon im Wasser und von dort nicht mehr herauszubekommen. Er schwimmt in Löschteichs und im Donaukanal sowieso. Im Kamp schwimmt er eine Stunde gegen die Strömung uns springt dann sofort wieder ins Wasser.

Er schwimmt im April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember, Jänner und Februar weniger, aber im März gehts wieder los mit der Saison.

Am letzten Wochenende waren wir in Oberösterreich- dort schwimmt er im Laudachsee, Traunsee und in dem kleinen Bächlein hinterm Haus. Aber – Gelegenheit macht Schwimmer – am Bauernhof hat er ein Wasserfass entdeckt – und ist reingesprungen, also geköpfelt. Wenn das Foto aussieht, als wäre der Hund unglücklich – das stimmt. Aber nicht weil er aus dem Fass nicht rauskommen würde – er kann. Er ist nämlich an einem Nachmittag circa 50 mal rein und rausgeklettert und dazwischen im Fass versunken. Wir haben ihm dann als Erleichterung ein Brett zum Fass platziert. Und natürlich das Schauspiel überwacht. Weils allerdings so lange gedauert hat, haben wir ganz schön viel dazu trinken müssen. Und wo ist das kalte Wasser dann hin, wenn man am nächten Morgen seinen Kopf reinstecken will? Vom kleinen Hund rausgeplantscht!